„Make in India“-Initiative der indischen Regierung in Deutschland positiv aufgenommen

Die „Make in India“-Initiative, die vom indischen Premierminister, Narendra Modi, im September 2014 gestartet worden war, ist von der deutschen Industrie und Politik enthusiastisch begrüßt worden. Dies spiegelte sich auch wider während einer Podiumsdiskussion zum Thema Make in India’: Perspectives from the German industry, die vom indischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main und der Hessen Trade and Invest GmbH (HTAI) am 19. Januar 2015 in Frankfurt am Main veranstaltet worden war.

Der Geschäftsführer der HTAI, Dr. Rainer Waldschmidt, sprach von Optimismus und teilte zudem mit, dass der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, im November 2015 mit einer großen Wirtschaftsdelegation nach Indien reisen werde. Auch die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, hochrangige Vertreter aus den Branchen Elektronik, Pharma und erneuerbare Energie in Deutschland, äußerten sich in ähnlicher Weise und verwiesen auf eine positive Stimmung aufseiten der Unternehmen.

Generalkonsul Raveesh Kumar gab in seiner Rede einen Überblick über die von der neuen indischen Regierung unter Narendra Modi geschaffene unterstützende Atmosphäre mit dem Ziel, Investitionen nach Indien anzuziehen. Er zählte die verschiedenen Initiativen auf, die im Laufe der vergangenen Monate zu diesem Zweck angekündigt worden waren. Zudem sagte er in seiner Rede über „Make in India“, dass die Initiative mit der Intention gestartet worden sei, Indien in den kommen Jahren zu einer Drehscheibe im Bereich des verarbeitenden Gewerbes zu machen.

Die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion, ihrerseits Vertreter von führenden deutschen Unternehmen, spiegelten den kollektiven Optimismus aufseiten der deutschen Industrie wider hinsichtlich des Wandels der Stimmung im Markt in Bezug auf die indische Wirtschaft und die prognostizierten beträchtlichen Gewinne für ihre jeweiligen Branchen angesichts des laufenden Prozesses der Anpassung der politischen Rahmenbedingungen. Eine Sache, die von allen Teilnehmern hervorgehoben wurde, war der Wandel, der sich in der Natur der Kooperation zwischen indischen und deutschen Unternehmen vollzogen habe. Es wurde hervorgehoben, dass moderne Technologie nicht länger die exklusive Domäne der deutschen Seite sei, angesichts der bei zahlreichen indischen Unternehmen zu beobachtenden hohen Qualitätsstandards in puncto Produkte und Humankapital.

Über 100 Vertreter aus den Sphären deutsche Unternehmen, Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen, Unternehmer, Regierungsorganisationen und Finanzinstitute nahmen an dieser Businessveranstaltung teil. Aber auch Vertreter von deutschen Regierungsorganisationen waren stark vertreten, denn Indien ist als eine der vielversprechendsten Volkswirtschaften für die deutsche Industrie in den kommenden Jahren identifiziert worden. Als Partnerland der „Hannover Messe 2015“ wird Indien im April zudem mit seinem bisher größten Kontingent nach Hannover kommen und über 400 indische Unternehmen werden an der Messe teilnehmen.

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