Dienstag, 11. Dezember 2018
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Miniaturausgabe des Taj Mahal
Das „Taj Mahal en miniature“ Foto: www.nanoscribe.de

Stallwächterparty 2016: Mikroskopisch kleines Taj Mahal

Auf der diesjährigen Stallwächterparty der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin war eine Miniaturausgabe des berühmtesten Grabmals der Welt eine der größten Attraktionen: Am Stand des Karlsruher India Board wurde eine Nachbildung des Taj Mahal in Agra, das im Original fast 60 Meter hoch ist, präsentiert, dessen Kantenlänge und Bauhöhe nur 2 mm (in Worten: zwei Millimeter!!!) beträgt.

Das Taj Mahal en miniature

Erzeugt wurde die Miniatur des Taj Mahal, die man nur durch eine Vergrößerungseinrichtung genauer betrachten kann, mit dem preisgekrönten 3-D-Drucker des Karlsruher Unternehmens Nanoscribe, das es mit diesem Produkt auch ins Finale des Deutschen Gründerpreises 2015 in der Kategorie „Aufsteiger“ gebracht hat.

„Mit unseren 3-D-Druckern bieten wir die weltweit präzisesten Geräte für die Mikrofabrikation an. Unser Verfahren ist 100-mal feiner als jede andere 3-D-Drucktechnologie“, so Martin Hermatschweiler, Gründungsmitglied und CEO von Nanoscribe. Allerkleinste 3-D-Objekte ab wenigen hundert Nanometern bis hin zu Strukturen im Millimeterbereich können so mit bisher unerreichter Auflösung und bei maximaler Designfreiheit hergestellt werden. Damit übertreffen sie gängige 3-D-Druckverfahren tatsächlich um Klassen. Zum Einsatz kommen die Erzeugnisse in zahlreichen Forschungsgebieten wie zum Beispiel der Photonik, Mikrooptik, Sensor- oder Medizintechnik.

„Stallwächterparty“ – eine Institution

Seit den 1960er-Jahren veranstaltet die Landesvertretung Baden-Württemberg jedes Jahr ihre „Stallwächterparty“. Ursprünglich begann dieses regelmäßig wiederkehrende Fest in Bonn als spontane Grillparty, heute ist die „Stallwächterparty“ eines der bekanntesten Sommerfeste der Hauptstadt Berlin.

Dieses Jahr ging es unter dem Motto „weltweit//weltoffen – Vom Bodensee bis Bollywood“ in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg auch um die Beziehungen des Landes zu Indien. „Weltweite Verflechtungen und Vernetzungen sind die Säulen aller erfolgreichen Volkswirtschaften“, betonte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Baden-Württemberg ist überall präsent, ist weltoffen und dabei zugleich heimatverbunden.“

Neben Stuttgart erfahren vor allem die Karlsruher Indien-Aktivitäten höchste landespolitische Aufmerksamkeit. „Wir sind zusammen mit Stuttgart Vorreiter bei den Aktivitäten des Landes, gehen mit der Pune-Projektpartnerschaft beispielhaft voran“, freute sich Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup: „Unser India Board Karlsruhe gilt dabei als beispielhaft, weil es auf deutscher und indischer Seite Akteure aus Wirtschaft und allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ganzjährig vernetzt.“ Baden-Württemberg ging erst vor kurzem , in verschiedenen Bereichen von der IT-Industrie bis zum Tourismus eine Partnerschaft mit dem indischen Bundesstaat Maharashtra ein und ergänzt und unterstützt so die seit 2012 bestehende Karlsruher Projektpartnerschaft mit der Stadt Pune (Maharashtra).

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