Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Indiens Botschafter Gurjit während seiner Rede auf dem 51. Historikertag in Hamburg. Singh. Foto: Indische Botschaft Berlin

Historikertag in Hamburg – Indien ist Partnerland

Der 51. Historikertag in Hamburg legt seinen Schwerpunkt dieses Jahr unter anderem auf Indien. Abgesehen von den gefestigten wirtschaftlichen Beziehungen forcieren sowohl Indien als auch Europa in der jüngsten Vergangenheit die kulturellen und wissenschaftlichen Verbindungen. Mit der Wahl Indiens zum Partnerland des 51. Historikertages möchten die Veranstalter einen weiteren Impuls für eine Anbahnung und Festigung der internationalen akademischen Beziehungen im Bereich der Geisteswissenschaften geben.

Indien beim 51. Historikertag

Indien ist auf vielfältige Weise im Rahmen des Kongresses präsent: Themen aus allen Epochen zum südasiatischen Subkontinent sind Bestandteil des Wissenschaftsprogramms. Auch im Schülerprogramm und auf dem an (Geschichts-)Lehrer und Lehrerinnen gerichteten Forum für Geschichte in Wissenschaft und Unterricht wird der Blick nach Indien und auf den Indischen Ozean gerichtet. Als Festredner auf unserer Preisverleihungsfeier am Donnerstagabend wird Sanjay Subrahmanyam erwartet. Madhavan Palat wird eine der ZEIT Public Lectures halten.  Außerdem ist auf der Fachausstellung ein Themenbereich Indien eingerichtet, und eine Ausstellung in der Handelskammer widmet sich den Spuren deutsch-indischen Austausches in Hamburg.

Eröffnungsfeier

Eröffnet wurde der Historikertag im Hamburger Rathaus am 20. September 2016 von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz sowie Professor Dr. Martin Schulze Wessel, Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der sich zurzeit in New York bei der Versammlung der Vereinten Nationen aufhält, sendete via Videokonferenz ein Grußwort.

Grußwort des indischen Botschafters

Historikertag 2016 - Martin Schulze Wessel mit Indiens Botschafter Gurjit Singh
Martin Schulze Wessel (links) mit Indiens Botschafter Gurjit Singh. Foto: Indische Botschaft Berlin

Indiens Botschafter Gurjit Singh sagte in seiner Rede, dass ein genaues Studium der Geschichte Richtungen und Wege weise könne, um Konflikte zu verstehen und Lösungen zu finden, und er forderte indische und deutsche Historiker zur gemeinsamen Forschungsarbeit auf Augenhöhe auf. Ganz speziell richtete sich Botschafter Singh an die anwesenden Vertreter des Indian Council of Historical Research (ICHR) und des Indian History Congress. Sie sollten ein Maßnahmenpaket zur Zusammenarbeit mit ihren deutschen Kollegen erarbeiten und diese Zusammenarbeit dann auch voll und ganz unterstützen.

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