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9. September 2021  um 19 Uhr

Das Menaka-Archiv sammelt Dokumente aus dem Kontext der Aufführungen von Leila Roy-Sokheys Indischem Ballett von 1936-38 in Europa. Leila Roy alias „Madame Menaka“ (1899-1947), eine Pionierin des modernen Tanzes in Indien, unternahm vom Januar 1936 bis Anfang 1938 mit ihrem „Indischen Ballett“ eine Europatournee.
Menaka gehörte zu den ersten KünstlerInnen aus Indien, die ihre Arbeit auf diese Weise einem breiten Publikum in Europa präsentierten. Die dreijährige Tournee des Indischen Balletts ist in Europa weitestgehend in Vergessenheit geraten.
Ein Team von Historikerinnen, Kulturwissenschaftlern und Künstlerinnen rekonstruiert seit mehreren Jahren die Geschichte des Menaka-Balletts auf dessen verschlungenen Wegen zwischen Indien und Europa. Mittels einer digitalen Plattform werden dazu weltweit verstreute Archivbestände zusammengeführt und sichtbar gemacht.
Im Rahmen der Kölner Indienwoche führen die Autorinnen des Menaka-Archivs durch diese Sammlung, präsentieren bemerkenswerte Fundstücke und berichten davon, wie das digitale Archiv Menschen zusammenführt, die weltweit mit der Geschichte des Indischen Balletts in Verbindung stehen.
Termin:Donnerstag, 09.09.21, 19 Uhr
Eintritt: Wir erheben keinen Eintritt. Stattdessen, bitten wir um Ihre Spende für ein Post-Corona-Dorfprojekt. Kennwort „Corona-Hilfe Indien“
Deutsch-Indische Gesellschaft BonnKöln, IBAN: DE04 3705 01980 0200 06011
Zoom-Meeting beitreten
Meeting-ID: 833 2980 7962
Kenncode: 897297
Referenten:
Dr. Isabella Schwaderer und Dr. Markus Schlaffke präsentieren Archivfunde zur Tournee des indischen Menaka-Ballets von 1936-38 in Deutschland.
Dr. Isabella Schwaderer studierte Griechische und Lateinische Philologie sowie Philosophie an den Universitäten Würzburg, Thessaloniki und Padova. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Jena und wurde an der Universität Erfurt im Fach Religionswissenschaft: Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums promoviert. Seit Aprit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Allgemeine Religionswissenschaft der Universität Erfurt; derzeit ist sie vertretungsweise Lektorin für Religionswissenschaft an der Universität Kiel. In ihrem Postdoc-Projekt untersucht sie ein bestimmtes Indienbild in der philospohischen und künstlerischen Rezeption im Überschneidungsbereich von Tanz, Religion und race. Dazu dienen die Theaterkritiken zur Tournee des Menaka-Balletts als Fallbeispiele
Dr. Markus Schlaffke studierte Visuelle Kommunikation und Freie Kunst an der Bauhaus Universität Weimar und ist als Dokumentarfilmer tätig. (Filme: Songs without a Place – Music from Afghanistan; Afghanistan/Germany 2015; The Albatross around my Neck, India/Germany 2019). 2021 promovierte er an der Bauhaus-Universität Weimar mit einem künstlerischen Forschungsprojekt zur Geschichte des Indischen Menaka-Balletts in Deutschland. (Die Rekonstruktion des Menaka-Archivs. Navigationen durch die Tanz-Moderne zwischen Kolkata, Mumbai und Berlin 1936-38)
Veranstaltungsort: Online
23.09.2021 – 29.09.2021 (Kino)
IndoGerman Filmweek 2021
23.09.2021 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Vortrag)
Schulbildung im Schatten der Corona-Pandemie in Indien und Nepal
23.09.2021 15 Uhr bis 16:15 Uhr (German-Indian Round Table)
German-Indian Round Table Münsterland
30.09.2021 (German-Indian Round Table)
Freiburg: German Indian Round Table
07.10.2021 ab 18 Uhr (German-Indian Round Table)
Stuttgart: German Indian Round Table
08.10.2021 ab 19 Uhr (Vortrag)
Himalaya – Gipfel, Götter, Glücksmomente Nepal – Bhutan – Ladakh – Tibet
11.10.2021 – 15.10.2021 (Event, Feste, Religion)
Düsseldorf: Durga Puja
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