Indien Knigge

Wer zum ersten, zweiten oder dritten Mal nach Indien reist, wird Wert darauf legen, als Fremder nicht unangenehm aufzufallen.

Wer zum ersten, zweiten oder dritten Mal nach Indien reist, wird Wert darauf legen, als Fremder nicht unangenehm aufzufallen. Die Inder sind ein offenes und gastfreundliches Volk, das andere Sitten und Bräuche respektiert. Dennoch sollte man ein paar Dinge beachten.

Namaskar
Namaskar

Traditionelle Begrüßung

Die übliche Begrüßung in Indien ist der "Namaste"-Gruß. Das Wort bedeutet übersetzt soviel wie "Ich verbeuge mich vor Dir!". Dabei werden die Handflächen aneinander gelegt und in Brusthöhe gehoben, der Kopf wird dabei leicht gesenkt. Je nach sozialem Stand des Gegenübers werden die Hände auch höher gehoben.

Begrüßung des Geschäftspartners

Den Geschäftspartner begrüßt man mit einem gewöhnlichen Handschlag, worauf zumeist das Austauschen der Visitenkarte erfolgt.

Bekleidung

In vielen Orten Indiens empfiehlt es sich, angepasst gekleidet herumzulaufen. Insbesondere, wenn man heilige oder ländliche Orte besucht, sollte man luftig-leichte, dennoch bedeckte Kleidung aus Baumwolle oder Leinen bevorzugen. Auch wenn sich die Großstädte heute von der westlichen Mode inspirieren lassen, empfiehlt es sich, auf kurze Hosen sowie auf ärmellose Oberteile für Frauen zu verzichten. Ansonsten riskiert man unangenehme Blicke und ungewollte Aufmerksamkeit.

Die linke Hand

Die linke Hand wird in Indien ausschließlich zu hygienischen Zwecken gebraucht und gilt deswegen als unrein.

Kopfschütteln

Wenn ein indischer Gesprächspartner den Kopf schüttelt, ist dies nicht zwangsläufig als "Nein" zu werten!

Heranwinken

Jemanden nach europäischer Art heranzuwinken, wird in Indien als beleidigend gewertet.

Auf dem Boden sitzen

Beim Sitzen sollten Fußsohlen nicht vorgestreckt werden. Der Schneidersitz wird empfohlen.

Pünktlichkeit

Die deutsche Pünktlichkeit ist in vielen südeuropäischen Ländern nicht üblich. Auch in Indien ist es gut möglich, dass Sie länger als erwartet auf jemanden warten müssen.

Fotografieren

Das Fotografieren von Bahnhöfen, Brücken und militärischen Anlagen ist nicht immer erlaubt.