Der Postservice und die Schalter für postlagernde Sendungen sind gut organisiert. Alle wichtigen Infos für Ihre Indien-Reise.
Post
Der Postservice und die Schalter für postlagernde Sendungen sind gut organisiert. Beim Abholen nennt man am besten sowohl Vor- als auch Nachnamen, da indische Postbeamte bei europäischen Namen nicht unbedingt zwischen Vor- und Nachnamen unterscheiden können. Briefmarken kann man auch im Hotel erhalten. Das Hotel ist auch der zuverlässigste Briefkasten für Postkarten in die Heimat.
Telefon
Die Vorwahlnummer von Indien nach Deutschland lautet: 0049, von Deutschland nach Indien 0091 (Schweiz 0041 und Österreich 0043). Anschließend wählt man die Städtevorwahl (0 weglassen) und die Teilnehmernummer. Die früher verbreiteten öffentlichen Telefonzellen (PCO-STD-ISD) sind weitgehend verschwunden. Stattdessen telefoniert heute fast jeder per Mobiltelefon.
Europäische Smartphones funktionieren in Indien. Touristen können am Flughafen (z.B. am Airtel-Kiosk) eine lokale Prepaid-SIM-Karte erwerben. Die drei großen Anbieter sind Jio, Airtel und Vi (Vodafone Idea). Benötigt werden: Reisepass, Visum und ein Passfoto. Auch eSIMs werden von Jio und Airtel angeboten. Alternativ gibt es internationale eSIM-Anbieter (Airalo, Holafly), die ohne indische KYC-Verifizierung funktionieren. Prepaid-Pläne kosten ab ca. 300–400 INR für 28–30 Tage mit 2 GB/Tag und unbegrenzten Anrufen.
Internet
WLAN ist in den meisten Hotels kostenlos verfügbar. Viele Cafés und öffentliche Plätze bieten WiFi-Hotspots. Internet-Cafés sind dagegen weitgehend verschwunden, da fast alle Reisenden mobiles Internet nutzen.
Indien verfügt über ein flächendeckendes 4G/LTE-Netz. In vielen Städten ist bereits 5G verfügbar (über Jio und Airtel). Mit einer lokalen SIM-Karte oder eSIM hat man in den meisten Landesteilen guten Internetzugang. Hinweis: In Jammu & Kashmir sind Prepaid-Dienste für Touristen aus Sicherheitsgründen nicht verfügbar.
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