Videogespräch im Haus der Kulturen Düsseldorf dreht sich um die indische Gemeinschaft der Stadt
Sunanda Rao-Erdem, Gründerin von TheDialog, hat für die erste Folge der neuen Videoreihe „India–Germany Conversations“ das Haus der Kulturen Düsseldorf besucht. Dort spricht sie mit Geschäftsführerin Neena Hartmann.
Die beiden Frauen gehen der Frage nach, wie das von der Stadt geförderte Zentrum mehr als 50 Kulturvereine zusammenbringt und Menschen aus verschiedenen Ländern dabei hilft, Kontakte zu knüpfen, sich im Leben in Deutschland zurechtzufinden und ihre kulturelle Identität zu bewahren. Sie sprechen auch über die wachsende indische Gemeinschaft in Düsseldorf, die in Wirtschaft und Berufsleben immer stärker vertreten ist, und über die Hürden, vor denen Neuankömmlinge stehen. Dazu zählen Sprachbarrieren und soziale Isolation ebenso wie die Suche nach Zugehörigkeit.
Nach Angaben von TheDialog macht das Gespräch deutlich, wie sich die multikulturelle Gesellschaft in Deutschland wandelt und wie sich Düsseldorf zu einem wichtigen Ziel für indische Unternehmen, Fachkräfte, Studierende und Familien entwickelt. Rao-Erdem und Hartmann erörtern außerdem, wie offene Orte der Begegnung die formalen Strukturen der Integration ergänzen können, indem sie Neuankömmlingen Freundschaften, praktische Hilfe und eine engere Bindung an die Stadt vermitteln.
An Workshops, Sprachaustausch, Familienprogrammen, Musik, Kunst und gemeinsamen Veranstaltungen beleuchtet die Folge, wie geteilte Kulturräume für Zugezogene zu einer Art Familie fern der eigenen Familie werden und indische, deutsche und andere internationale Gemeinschaften einander näherbringen können.
TheDialog hat die Folge bei YouTube veröffentlicht. Sie gibt einen Einblick, wie Kultur und Gemeinschaft Menschen in Düsseldorf dabei helfen, Beziehungen aufzubauen und sich in der Stadt zu Hause zu fühlen.
Dieser Beitrag ist zuerst auf Englisch bei TheDialog erschienen.