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Bei Sakleshpur. Foto: Rahul R.

Karnataka im Monsun

Karnataka ist bergig und grün, mit Tee- und Kaffeeplantagen in einigen Regionen und dichten Regenwäldern. Im Monsun, wenn der Regen den Staub von den Blättern wäscht und die Natur aus dem Vollen schöpft, kann es hier besonders reizvoll sein. Folgend einige Orte, die man im Monsun in Karnataka besuchen könnte.

Sakleshpur

Die Hillstation (so eine Art „Sommerfrische“) Sakleshpur im Distrikt Hassan, die auf nicht ganz 1000 Meter Höhe liegt, wird oft als „das Ooty des armen Mannes“ verkannt. Doch vielleicht macht diese Herabwürdigung – und die daraus resultierenden geringeren Touristenzahlen – gerade den Reiz dieser kleinen Stadt, die am südlichen Ausläufer der Westghats liegt. Das Klima dort ist das ganze Jahr angenehm, wenn die Region auch die meisten Monsunniederschläge ganz Karnatakas erhält, und um die Stadt ist umgeben von grünen Hügeln mit Kaffee- und Gewürzplantagen. Am interessantesten ist aber die Tatsache, dass die Gegend um Sakleshpur zu den 18 besten Hotspots für Biodiversität weltweit gehört. Hier kann man einzigartige Pflanzen und Tiere finden. Die Menschen der Gegend sind ausgesprochen gastfreundlich. Die Angebote an Bed&Breakfast-Unterkünften haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Aber man kann sich auch eine luxuriöse Unterkunft in einer der Kaffeeplantagen, die teilweise auch einen Hotelbetrieb führen, gönnen, z. B. im Radcliffe Bungalow (https://www.facebook.com/Ossoor) auf dem etwa 400 Hektar großen Anwesen Ossoor Estate nur drei Kilometer von Sakleshpur entfernt.

Pollibetta

Auf einer Kaffeeplantage. Foto: cosmic dust
Auf einer Kaffeeplantage. Foto: cosmic dust

Während man über die Serpentinen, die den Höhenzug von Coorg erklimmen, hinauffährt, fällt der Blick auf feucht glänzende Kaffeepflanzen und Pfefferpflanzen. Im Monsun umhüllt Dunst die Regenwälder und die vielen Wasserfälle der Gegend, wie die Fälle von Abbi und Hattihole bei Madikeri, Chelavara bei Kakkabe oder Irpu bei Srimangala, sind besonders spektakulär. Sie können hier z. B. eine geführte Tour auf einer Kaffeeplantage begeben – „Bean to Cup“ (von der Bohne bis zur Tasse) von Tata Coffee beispielsweise – oder eine Runde Golf auf einem der Plätze der Region spielen, eine Wildwasser-Raftingtour auf den Flüssen Dubare und Upper Barapole wagen oder zu Aussichtspunkten wie Kotebetta, Mandalpatti und Kabbe-Pass wandern. Als Basis nutzen Sie am besten die kolonialen Bungalows bei Pollibetta, die von Tata Coffee’s Plantation Trails (http://www.plantationtrails.net) betrieben werden. Dort können Sie sich auch von der köstlichen Kodava-Küche mit Gerichten wie Koli (Huhn) und Pandi (Schwein) Curry und typischen Monsungerichten wie Kumme (Pilze), Bemble (Bambussprossen) und Kemb (Taro oder Wasserbrotwurzel) Curry verwöhnen lassen.

Agumbe

Die Abbi Fälle in voller Pracht. Foto: psykle
Die Abbi Fälle in voller Pracht. Foto: psykle

Man sagt Agumbe nach, dass dies der regenreichste Ort in ganz Karnataka, vermutlich sogar in ganz Südindien ist. Für die Natur ist das ein Segen, was sich in einer äußersten hohen Biodiversität äußert. Die Agumbe Rainforest Research Station des Herpetologen Romulus Whitaker hat hier ihren Sitz. Die seltenen Bartaffen und die schönen Königsriesenhörnchen leben hier. Touristen kommen hierher zum Wandern und Fotografieren, den die Landschaft ist mit ihrem üppigen Grün, den tiefen Schluchten und vielen Wasserfällen einzigartig. Außerdem gibt es hier mit dem Sunset View Point einen der höchstgelegenen Aussichtspunkte der Westghats, nur zehn Minuten Fußmarsch von Agumbe entfernt. An klaren Abenden kann man bei Sonnenuntergang von hier bis zum Arabischen Meer blicken. Eine schöne Unterkunft in der Nähe von Agumbe finden sie im Kolavara Heritage Homestay (http://www.kolavaraheritage.com).

In den Wäldern der Westghats leben noch die seltenen, bedrohten Bartaffen. Foto: Nagesh Jayaraman
In den Wäldern der Westghats leben noch die seltenen, bedrohten Bartaffen. Foto: Nagesh Jayaraman

Kundapura

Kundapura ist ein kleiner Ort an der Karavali-Küste Karnatakas mit rund 30.000 Einwohnern. Zwar ist die Stadt für indische Verhältnisse winzig, aber dennoch bekannt für ihre gute Küche mit Gerichten wie Kundapur Chicken, Chicken Ghee Roast, Chicken Sukka und Neer Dosas. Ein bisschen weiter die Küste hinauf finden Vegetarier ihr Paradies: das Sai Vishram Beach Resort in Baindoor, das vermutlich einzige rein vegetarische, alkoholfreie Lokal an der Küste. Am besten isst man vielleicht im malerisch gelegenen Wild Woods Spa & Resort (http://www.wildwoodsspa.com), wo es Jackfruit Idli (Idli sind gedämpfte Linsenreiskuchen) und Dosas (dünne Pfannkuchen), Wildpilz-Curry, Bambussprossen-Curry, gefüllte Taro-Blätter, Spinat-Dosas und Dasola Yele Idli (Idli mit Hibiscusblättern) gibt.

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