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Yoga ist eine Lebensphilosophie

Yoga  berührt das Leben des Menschen auf jeder Ebene, physisch, mental und spirituell. Yoga ist auch eine praktische Methode, um das Leben zielgerichtet, nützlich und edel zu gestalten. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort „Yoga“ „Vereinigung“ oder Union. Spirituell betrachtet Ist Yoga eine Verbindung mit dem Universum und dem Selbst, um in Einheit und Harmonie auf dieser Erde leben zu Könen.Durch den ganzheitlichen Ansatz und die harmonisierende Wirkung auf Körper, Geist und Seele erfährt Yoga im Westen zunehmende Beliebtheit und Popularität. Der Begriff Yoga ist mittlerweile jedermann geläufig und die nächste Yoga-Schule nicht weit entfernt. Was anfangs ein weiterer Fitness-Trend zu sein schien, hat sich längst als anerkanntes Übungssystem etabliert. Grund genug, das Konzept des Yoga mal etwas genauer zu betrachten, um zu verstehen, warum ein jahrtausendealtes indisches Übungssystem so gut in unsere heutige Gesellschaft passt.

Yoga wird oft als ein großer Baum bezeichnet, als Lebewesen mit Wurzeln, einem Stamm, Ästen, Zweigen, Blättern, Blüten und Früchten. Jeder Zweig mit seinen einzigartigen Eigenschaften und Funktionen repräsentiert eine bestimmte Lebenseinstellung. Egal, ob hingebungsvoll oder intellektuell, Yoga bietet verschiedene Möglichkeiten, um Harmonie und Balance im Leben zu finden. Diese können sich allerdings vollkommen voneinander unterscheiden. Da auch jeder Mensch individuelle Bedürfnisse hat, kann jeder in der Vielzahl der Angebote seinen eigenen Zugang zum Yoga entdecken, z. B., indem wir uns in sanften, dynamischen oder herausfordernden Yogastilen ausprobieren und bestenfalls wiederfinden können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Teilnahme an einem dieser Pfade die Aktivität in keinem der anderen Pfade ausschließt. Tatsächlich finden Sie viele Pfade, die sich natürlich überlappen.

Raja Yoga

Raja Yoga konzentriert sich auf die Meditation und Kontemplation, um das Selbst vollständig zu verwirklichen. Bekannt als der königliche (Raja) oder königliche Weg des Yoga, basiert er auf dem achtgliedrigen Weg zur Selbstverwirklichung, der in Patanjalis Yoga Sutra beschrieben wird, und zieht tendenziell die spirituell hingebungsvolleren Praktizierenden an.

Bhakti Yoga

Bhakti Yoga ist der Weg der Hingabe, der die hingebungsvolle Liebe zu Gott und die Hingabe an Gott betont. Indem Bhakti Yoga das Göttliche in jedem und überall sieht, fördert es Akzeptanz, Toleranz und Liebe für alle Wesen. Bhakti Yoga beinhaltet auch viel Singen und Kirtan was Gefühle von Liebe, Verbindung und Glückseligkeit hervorruft.

Gyana Yoga

Gyana Yoga ist der Weg der Weisheit und des Wissens (Gyana) der ein diszipliniertes Studium der heiligen Schriften und eine ständige Untersuchung der Natur des Selbst beinhaltet. Gyana Yoga wird oft als Yoga des Geistes bezeichnet und eignet sich gut für intellektuell Interessierte.

Karma Yoga

Karma Yoga ist der Weg des selbstlosen Handelns, das Yoga des Tuns. Selbstloser Dienst ist das Herzstück des Karma Yogas. Karma-Yogis bleiben völlig losgelöst vom Ergebnis ihrer Handlungen und dienen ständig der Verbesserung aller Wesen, ohne die Absicht, physisch zu gewinnen.

Mantra Yoga

Mantra Yoga ist das Yoga des Klangs. Mantras gelten als heilige Äußerungen und sind Silben, Wörter oder Phrasen, die ein bestimmtes Attribut des Göttlichen darstellen. Mantra Yoga ist die Praxis, durch die Wiederholung von Mantras die Gedanken zu fokussieren.

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist das Üben von Yoga-Stellungen oder Asanas, wobei der Körper als Vehikel für die Selbsttransformation verwendet wird. Die Form des Yogas, das sich bei uns im Westen durchgesetzt hat, ist das Hatha-Yoga, bei dem der Körper im Fokus steht und sich mit seinen zahlreichen positiven Auswirkungen wachsender Beliebtheit erfreut.

Begriffe aus dem Yoga

Begriff Bedeutung
Ahimsa ethisches Grundprinzip im Hinduismus und Yoga: das Nicht-Verletzen, Gewaltlosigkeit
Asanas Yoga-Stellungen
Dhyana 7. Stufe des achtgliedrigen Pfades des Yoga nach Patanjali: Meditation
Patanjali indischer Gelehrter und Verfasser der Yoga-Sutras, der vermutlich im 2. Jhd. n. Chr. gelebt hat
Prana Lebensenergie
Pranayama Atemübungen
Prathyahara 5. Stufe des achtgliedrigen Pfades des Yoga nach Patanjali: Disziplinierung der Sinne durch bewusste Nach-Innen-Schau
Rishis Seher
Sattva eine der drei Eigenschaften der Natur, bedeutet Reinheit
Savasana auch „Totenstellung“ genannt, Yoga-Stellung der Tiefenentspannung
Upanishaden heilige indische Schriften des Hinduismus
Yoga-Sutras Ursprungstext und Leitfaden des Yoga von Patanjali verfasst, vermutlich 2. Jhd. n. Chr.
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