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Orchha, Madhya Pradesh,North India

Madhya Pradesh: Mandu, Orchha, Khajuraho – Spuren einer großen Vergangenheit

Orchha, Madhya Pradesh,North India

Abseits der üblichen Touristenpfade kann man in Madhya Pradesh das alte, authentische Indien entdecken. Die Blütezeit indischer Herrscher hat in dieser reizvollen Umgebung beeindruckende Spuren hinterlassen, die nur darauf warten erkundet zu werden.

Mandu – Stadt der Liebe und der Lust

Mandu ist das Zeugnis einer großen Liebe, eine Manifestation von Leben und Freude in Stein. Der Prinz und Dichter Baz Bahadur hat die Stadt um das Jahr 1400 für sich und seine wunderschöne Gefährtin Rani Roopmati zur Residenz auserkoren, der Ort wurde in Shadiabad, „Stadt der Freude“, umbenannt. Noch heute erzählen Balladen von ihrer euphorischen Romanze.

Exquisite Paläste, 12 künstliche Seen, tiefe Zisternen, verzierte Rinnen auf den Dächern zur Kühlung der Gebäude mit Regenwasser, raffinierte Bäder und anmutige Pavillons wurden hier errichten. Jedes Bauwerk in Mandu ist ein architektonisches Kleinod. Besonders sehenswert ist die große Moschee Jama Masjid, die Shiva-Pilgerstätte Nilkanth und der Pavillon von Rani Roopmati mit seiner herrlichen Aussicht.

Orchha – Fürstenstaat in Bundelkhand

Dass Orchha die ehemalige Hauptstadt des gleichnamigen Fürstenstaates war, ist dem friedlichen Dorf heute noch anzusehen. Die Paläste, Tempel und Chhatris (Scheingräber) der einstigen Herrscher aus dem 16. und 17. Jahrhundert legen Zeugnis ab von einer großen Vergangenheit. In einem Flügel des majestätisch auf einem Hügel gelegenen Palastes Jehangir Mahal kann man sogar übernachten: Das Hotel Sheesh Mahal bietet seinen Gästen ein wenig vom Flair glanzvoller Tage inklusive schönem Panorama in dieser grünen Landschaft, durch die der Fluss Betwa mäandert. Der größte Teil der Festung ist heute nur noch von Languren und brütenden Geiern auf dem Dach bewohnt. Aber ein Rundgang über die steilen Treppen und durch die engen Durchgänge, über den Innenhof und in die ringsherum liegenden Wohnräume sowie über die wehrhafte Palastmauer mit ihren filigranen Wachtürmchen lassen Besucher in eine längst vergangene Epoche eintauchen.

Der kleine Ort Orchha zu Füßen dieses Palastes wird liebevoll gepflegt und ist für indische Verhältnisse sehr sauber. In der Ortsmitte befindet sich der Ram-Raja-Tempel, der eigentlich ein Palast werden sollte, gleich nebenan der Chaturbhuj-Tempel, ein riesiges Gebäude mit imposanten Türmen, und ein netter kleiner Markt, wo man gut Souvenirs kaufen kann.

Khajuraho – Stadt der Tempel

Die Stadt der Tempel, ein UNESCO Weltkulturerbe, ist fast schon ein Muss, wenn man nach Indien reist. Diese Tempelanlage in dem kleinen Ort Khajuraho wurde während der Herrschaft der Chandella zwischen 950 und 1050 n. Chr. erbaut. Von den einst über 80 Tempeln sind heute noch 20 relativ gut erhalten. Die Anlagen zeugen von einer perfekten Balance zwischen Architektur- und Bildhauerkunst. Vor allem der Tempel der Kandariya mit seinen unzähligen, meist erotischen Darstellungen gehört zu den Meisterwerken indischer Kunst.

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