Mumbai hieß bis ins Jahr 1996 Bombay. Die Stadt liegt an der Westküste auf der Insel Salsette. pixabay.com © Walkerssk (CC0 Public Domain)
Mumbai hieß bis ins Jahr 1996 Bombay. Die Stadt liegt an der Westküste auf der Insel Salsette. pixabay.com © Walkerssk (CC0 Public Domain)

Die fünf besten Tipps zur Reisevorbereitung für einen Indien-Urlaub

Die fünf besten Tipps zur Reisevorbereitung für einen Indien-Urlaub

Circa 1,1 Milliarden Menschen leben in Indien auf 3,28 Millionen Quadratkilometern. Rund sechs Millionen Touristen pilgern jährlich in das Land der blechernen Hupkonzerte, dem Begriffs-Kuddelmuddel aus Restaurant und Hotel und den Lebensmittel-Etiketten, die nicht etwa das Ablaufdatum angeben, sondern das Abfülldatum. Die fünf besten Tipps, um eine Reise nach Indien auch wirklich genießen zu können, folgen nun.

1. Rechtzeitig das Visum beantragen

Das Auswärtige Amt weist auf diese Visumspflicht vor der Einreise nach Indien hin: „Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Indien grundsätzlich ein Visum. Inhaber deutscher Reisepässe können seit November 2014 unter bestimmten Voraussetzungen ein elektronisches Touristenvisum (e-Tourist Visa – e-TV) erhalten. Das e-TV muss bis spätestens vier Tage vor dem geplanten Einreisedatum beantragt werden und berechtigt zur einmaligen Einreise für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Hier sind die Voraussetzungen für ein elektronisches Touristenvisum aufgeführt.“

2. Abenteuerreise vs. geplante Route

Ein Bad im Ganges ist ein ganz typisches Bild für Indien. Neben den offiziellen Sehenswürdigkeiten zeigen diese Bilder das Leben der Inder selbst. pixabay.com © rjames1045 (CC0 Public Domain)
Ein Bad im Ganges ist ein ganz typisches Bild für Indien. Neben den offiziellen Sehenswürdigkeiten zeigen diese Bilder das Leben der Inder selbst. pixabay.com © rjames1045 (CC0 Public Domain)

Ein Bad im Ganges ist ein ganz typisches Bild für Indien. Neben den offiziellen Sehenswürdigkeiten zeigen diese Bilder das Leben der Inder selbst.
Wer nicht nur die klassischen Touristenhighlights des Landes kennenlernen möchte, sondern auch Land und Leuten näherkommen will, dem wird empfohlen, sich die Urlaubsroute selbst zusammenzustellen. Dafür ist zwar ein vergleichsweise umfangreiches Selbststudium nötig, allerdings können sich Interessierte auch an üblichen Routen orientieren und diese an einigen Stellen noch individualisieren. Tipp: Eine Reisezeit von drei Wochen ist das erklärte Minimum für einen Trip nach Indien. Wer sich seine Route selbst zusammenstellt, sollte nicht zu viel in einen Tag packen, denn: Zeitliche Puffer bieten Raum, um Magenprobleme zu überwinden oder sich an einem besonders schönen Ort ein paar Stunden länger aufzuhalten.

3. Verkehr in Indien

Zwar zeigt dieses Bild eine Straße fernab vom Großstadtrummel Indiens, Kühe oder andere Tiere sind dort auf den Straßen dennoch keine Seltenheit. pixabay.com © BANITAtour (CC0 Public Domain)
Zwar zeigt dieses Bild eine Straße fernab vom Großstadtrummel Indiens, Kühe oder andere Tiere sind dort auf den Straßen dennoch keine Seltenheit. pixabay.com © BANITAtour (CC0 Public Domain)

Zwar zeigt dieses Bild eine Straße fernab vom Großstadtrummel Indiens, Kühe oder andere Tiere sind dort auf den Straßen dennoch keine Seltenheit.

Was in den Augen eines Europäers wie Chaos aussieht, ist auf den Straßen Delhis Normalität.

Was in den Augen eines Europäers wie Chaos aussieht, ist auf den Straßen Delhis Normalität. pixabay.com © Rhiannon (CC0 Public Domain)
Was in den Augen eines Europäers wie Chaos aussieht, ist auf den Straßen Delhis Normalität. pixabay.com © Rhiannon (CC0 Public Domain)

Wer sich für die Teilnahme im indischen Verkehrschaos rüsten will, kann dafür in China oder auf Sizilien trainieren, denn es herrscht auf den ersten Blick ein unkontrolliertes Chaos. Die Straßen Indiens befinden sich nicht im besten Zustand, privat genutzte Fahrzeuge werden nicht etwa regelmäßig überprüft wie vom TÜV in Deutschland. Zudem sorgen für Europäer durchaus ungewöhnliche Verkehrsteilnehmer wie etwa Kamele oder Kühe für erstaunte Gesichter. Umso deutlicher werden Besucher darauf hingewiesen, beim Vergleich von Mietwagen Kriterien, wie etwa die Versicherung, genau unter die Lupe zu nehmen. Denn gerade im Ausland ist eine ordnungsgemäße Absicherung wichtig. Das Zweitwichtigste am Mietwagen in Indien ist übrigens die Hupe, denn diese muss auf den indischen Straßen ordentlich etwas leisten – weniger als Zeichen der Warnung, sondern vielmehr als Kommunikationsmittel. Wer hupt, deutet in Indien an, dass er eine Aktion ausführen wird. Welche sollte dann eben erahnt werden, denn gehupt wird sowohl beim Anfahren als auch beim Abbiegen oder Parken.

4. Reisezeit mit Blick aufs Klima wählen

Schneefelder auf der einen Seite, tropisch anmutende Küstenregionen auf der anderen. So bunt und vielfältig ist das Land und vor allem auch das Klima dort. Den größten Einfluss auf das Klima hat der Monsun. Von Juni bis Oktober zieht der Monsun von Südwesten kommend über das Land und bringt viel Regen mit sich. Gerade in der Bergregion nahe der Küste können gerade diese Regengüsse sehr heftig ausfallen.

Wer seine Regenkluft lieber zuhause lassen möchte, sollte zwischen Dezember und Februar nach Indien reisen. Nur eine leichte Brise weht dann vom Norden her. Es ist wolkenlos und trocken. Die Temperaturen sind ideal, um die Sehenswürdigkeiten des Landes zu erkunden. Heiß wird es dann im Anschluss zwischen März und Mai. Und heiß meint nicht nur einfach heiß, sondern fast schon unerträglich heiß oder zumindest zu warm, dass so mancher Nationalpark gar nicht erst öffnet.

5. Impfungen auffrischen

Über die detaillierten Impfempfehlungen informiert das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. Dort heißt es, dass Impfungen gegen Tetanus, Hepatitis A, Typhus, Diphtherie und saisonale Grippe von der Impfkommission empfohlen werden. Impfungen gegen Cholera, Herpes Zoster, Meningitis, Japanische Enzephalitis, Hepatitis B und Tollwut werden darüber hinaus empfohlen. Mit Blick auf eine Malaria-Impfung wird vom Institut diese Empfehlung ausgesprochen: „Ganzjähriges Malariarisiko, dabei saisonale Unterschiede. Ausbrüche besonders nach dem Monsunregen, auch in großen Städten! Mittleres Risiko im Landesinnern, im nördlichen Regenwald, auf den Nikobaren und Andamanen und in tiefen Regionen der Staaten im Nordosten Indiens. Geringes Risiko: Entlang des Gangesverlaufs im Norden, in Rajasthan, im Bereich der Küste im Westen Indiens, Kerala, Tamil Nadu sowie in Teilen von Karnatak und Andhra Pradesh. Gebiete über 2000 Meter sind frei von Malaria.“

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