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Das Interesse an Karlsruhe und der Region wächst in Indien ständig weiter:
Das Interesse an Karlsruhe und der Region wächst in Indien ständig weiter: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup mit Vertretern der Delegation der Deutsch-Indischen Außenhandelskammer, darunter Bernhard Steinrücke, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Indischen Handelskammer in Mumbai, Botschafter Dr. Martin Ney sowie IGCC-Präsident Hubert Reilard, Foto: Jowapress

Das Interesse an Karlsruhe und der Region wächst in Indien

Besuch einer hochrangigen Delegation der Deutsch-Indischen Außenhandelskammer

Karlsruhe und die TechnologieRegion standen am Montag, 13. Juni, im Fokus einer hochrangigen Delegation der Deutsch-Indischen Außenhandelskammer (IGCC).

Die 15 indischen Unternehmer, Manager, Präsidenten und CEOs hatten dabei ein straffes Programm: Besuche, Besichtigungen und Gespräche, unter anderem bei Mercedes-Benz, der Firma Physikinstrumente PI, dem Fraunhofer Institut IOSB, dem Automotive Engineering Network sowie im Gründerzentrum „Perfekt Futur“ im Kreativpark Alter Schlachthof. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den Themen IT, SmartCity und Industrie 4.0. „Themen, die hier in der Technologieregion stark vertreten sind und im Karlsruher Indiennetzwerk verankert sind, standen dabei im Vordergrund“, erläutert Ralf Eichhorn von der Karlsruher Wirtschaftsförderung.

Das Karlsruhe Indien Netzwerk

Karlsruhe hat seit Jahren eine starke Verbindung zu Indien. Es besteht ein aktives Netzwerk in Sachen Indien und sogar eine eigene Präsenz vor Ort im 120 Kilometer von Mumbai entfernten Pune. Die Millionenstadt im Bundesstaat Maharashtra stellt sich für deutsche Firmen als äußerst deutsch-affin dar. Bislang siedelten sich dort über 300 deutsche Firmen an, viele aus Baden-Württemberg. Doch eine Einbahnstraße sei das nicht, das Interesse an Karlsruhe und der Region wachse stetig, betont Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup: „Wir können hier viel in die Prozesse einbringen und unser erfolgreiches Netzwerk einbinden“. Karlsruhe könne dabei auch kleinere und mittelständische Lösungen bieten, somit Akzente setzen.

Voneinander wissen – und dabei Synergien schaffen

„Einen hervorragenden Ansatz“, sah darin auch Dr. Martin Ney, Deutschlands Botschafter in Indien, beim Treffen mit dem Karlsruher Stadtoberhaupt am Rande der Delegationsreise. „Voneinander wissen – und dabei Synergien schaffen“ sind für IGCC-Präsident und Unternehmer Hubert Reiland ein klarer Ansatz, um die zahlreichen Indien-Initiativen in Baden-Württemberg besser zu vernetzen. Dabei sei der Austausch sehr wichtig, gerade auch mit Blick auf das Thema SmartCity, das in Indien eine immer größere Rolle spiele. Hier setzt auch das Karlsruher Indiennetzwerk an. Die Aktivitäten zwischen Pune und Karlsruhe findet auch Bernhard Steinrücke, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Indischen Handelskammer in Mumbai, gut. Immerhin habe der Südwesten um Karlsruhe viele Themen zu bieten, die aktuell in Indien, dem aufstrebenden Wachstumsmarkt, stark gefragt seien.

Ob Kommunikation, Hightech, Netzwerke oder neue Technologien: Mit diesen Themen und dem Plus, dass auch Hochschulen in diesen Prozess eingebunden werden, kann Karlsruhe besonders punkten. Das war beim Delegationsbesuch an den Fragen der indischen Unternehmer gut ablesbar.

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Auf dem Bild sehen Sie Prof. Dr. Torsten Kühlmann (li.), Co-Initiator des GIRT Oberfranken, Martin Wörlein (2. v. li.), Partner und Leiter ‚Beratung Indien & Südasien‘ Rödl & Partner, Juhi Gera (3. v. li.), Steuerberaterin Rödl & Partner in Neu-Delhi, Indien, Dr. Michael Braun (3. v. re.), Niederlassungsleiter Rödl & Partner in Hof, Ute Coenen (2. v. re.), Niederlassungsleiterin Rödl & Partner in Hof, sowie Prof. Dr. Stefan Wengler (re.), Co-Initiator des GIRT Oberfranken.

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