Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Coding Culture Hackathon II im Goethe-Institut Max Mueller Bhavan in Mumbai

Im Rahmen des Ausstellungsexperiments Open Codes laden das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und das Goethe-Institut Max Mueller Bhavan Mumbai zu einem zweiten Coding Culture Hackathon am Goethe-Institut in Mumbai ein. Vom 07. April bis 02. Juni 2018 war eine Reisefassung der Ausstellung Open Codes zu sehen – bis zum 06. Januar 2019 kann die Ausstellung noch am ZKM besucht werden.

Nach dem Erfolg des ersten Coding Culture Hackathon am Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Mumbai, wird die Arbeit in Indien mit einer zweiten Veranstaltung im gleichen Sinne fortgeführt. Während die erste Veranstaltung ein aufwendigerer Hackathon über mehrere Wochen war, wird es sich bei dieser Veranstaltung um einen „klassischen“ 24-Stunden-Hackathon handeln.

Der Fokus des Hackathons wird dieses Mal enger sein als noch bei der ersten Veranstaltung: Es wird eine Reihe von Herausforderungen und Datensätzen von kulturellen Institutionen geben – u.a. von Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya Museum Mumbai (ehemals Prince of Wales Museum of Western India) –, die nur für diese Veranstaltung verfügbar sein werden.

Im Kontext des kulturellen und künstlerischen Raums werden Daten nicht nur durch Informationen definiert, sondern sind mit einer Geschichte verbunden, die den Kontext für diese Daten definiert. Kunstwerke sind keine isolierten Elemente; sie sind alle in Gesellschaft und Kultur verwurzelt – so auch die digitale Kunst.

Aufgabe:
Die Programmierer erhalten Datensätze ausgewählter Kunstwerke, an denen sie arbeiten können. Über das Wochenende sollen sie einen kreativen Weg finden, den Kontext dieser Datensätze durch eine oder mehrere der folgenden Kategorien hervorzuheben:

  • Gamification
  • Social Media Interaktion (Twitter-API, Instagram-API etc.)
  • AI/ML-Datenverarbeitung
  • Augmented / Virtual Reality
  • Blockchain-basierte Technologie
  • Intelligente Assistenten (Alexa, GoogleHome, Siri, etc.)
  • Datenkorrelation und Visualisierung

Die Jury wird sich auf die folgenden Kriterien mit gleicher Relevanz konzentrieren:

  • Technische Umsetzung: Weniger ist mehr. Wir bevorzugen einfache, solide Lösungen.
  • Design, Benutzeroberfläche, Benutzerfreundlichkeit. Erinnern Sie sich daran, dass Ihre App sich an Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund richtet: egal ob jung oder alt, digital native oder digital immigrant.
  • Konzept zum Datenkontext. Wie haben Sie sowohl Design als auch eine Technologie eingesetzt, um den Hintergrund und die Beziehungen des Datensatzes hervorzuheben?

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