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„Internationaler Yoga-Tag“ am 21. Juni

Im Januar 2015 einigten sich die 193 Mitglieder der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf den 21. Juni als den Tag, an dem der ganzheitliche Ansatz der klassischen Yoga-Lehre gewürdigt werden soll.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bestätigte zur Verabschiedung des 21. Juni als „Internationaler Yoga-Tag“, dass Yoga die Widerstandskraft gegen nicht übertragbare Krankheiten erhöhen kann und Gemeinschaften in einer Art und Weise zusammenbringt, die Respekt erzeugt. Yoga sei eine körperliche Übung, die einen Beitrag zum Frieden und zur Weiterentwicklung leistet. Yoga könne sogar Menschen in Notsituationen helfen, Entlastung von der Anspannung zu finden. Mit einer überwältigenden Mehrheit stimmte die UN-Generalversammlung der Resolution zum Internationalen Yoga-Tag zu.

„Yoga verkörpert die Einheit von Körper und Geist, von Gedanken und Taten, von Zurückhaltung und Erfüllung. Es verkörpert die Harmonie zwischen Mensch und der Natur und ist ein ganzheitlicher Ansatz der Gesundheitsvorsorge und des Wohlbefindens“, erklärte Indiens Premierminister Narendra Modi bei der Verabschiedung der UN-Resolution. Auf seiner Facebook-Seite www.facebook.com/narendramodi wirbt Modi fortlaufend mit kurzen Videos für Yoga und den Internationalen Yoga-Tag.

IDY_Logo_in_English(1)Yoga ist nicht nur ein Sport, es verleiht ein höheres Bewusstsein. Yoga-Körperhaltungen unterscheiden sich von gewöhnlichen Sportübungen. Es ist sogar falsch, die Körperhaltungen im ursprünglichen Sinne des Wortes als Leibesübungen zu bezeichnen. Ihr Ziel ist es nicht, Muskeln zu stärken. Die Betonung liegt mehr auf Entspannung als auf Spannung. Im Gegensatz zu anderen Körperübungen stimulieren sie nicht, sondern eliminieren Reize aus dem System. Man muss sich im Yoga nicht allzu sehr anstrengen. Entspannt, niemals gewaltsam, soll man die beschriebene Position einnehmen, und nur leicht über den Punkt, an dem es noch angenehm ist, hinaus dehnen, wenn man überhaupt so weit gehen will. Erstaunt wird man feststellen, wie viele Posen man einnehmen kann, wenn man allmählich immer tiefer entspannt. Ein Yogi sollte immer aus der Mitte einer Haltung und mit Ruhe, geistiger und körperlicher Entspannung agieren. Denn Yoga-Stellungen sind nicht nur eine Abfolge von Körperstellungen, sondern Übungen in geistigem Bewusstsein. Der Yogi muss versuchen, die Energie, die seine Muskelbewegungen steuert, wahrzunehmen. Zwischen den Yoga-Übungen sollte der Yogi seine Energie ruhig und gelassen aus der Peripherie seines Körpers zurückziehen und in sich ruhen.

Yogis praktizieren Maßhalten in jeder Lebenslage und jeder Hinsicht. Essen, Trinken, Schlafen, Bewegung, alles, was zum Leben gehört, darf nicht zu viel und nicht zu wenig erfolgen. So finden sie zu einem ausgeglichenen Leben.

Viele Yoga-Schulen und -Studios in Deutschland bieten zum ersten Internationalen Yoga-Tag am 21. Juni (ein Sonntag!) kostenlose Programme. Eine gute Gelegenheit für alle, die zum ersten Mal Bekanntschaft mit Yoga machen.

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One comment

  1. Auch bei uns im Kulturhaus (München-Milbertshofen) findet am 21. Juni eine Veranstaltung zum Internationalen Yoga-Tag statt. Als Sportbegeisterter darf ich diesen Aktionstag nicht verpassen und werde einige Übungen mitmachen, um meine Beweglichkeit zu verbessern.

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