Mahatma Gandhi@150

Heute feiert Indien Mahatma Gandhis 150. Geburtstag. Der Feiertag Gandhi Jayanti gehört zu den drei offiziellen Nationalfeiertagen Indiens. Am 2. Oktober 1869 wurde Mohandas Karamchand Gandhi, wie er mit vollem Namen heißt, in Porbandar im indischen Bundesstaat Gujarat geboren. Den Ehrennamen „Mahatma“ („große Seele“) erhielt er von dem Philosophen und Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore.

Mahatma Gandhis bescheidene Persönlichkeit machte ihn zu einer der inspirierendsten Figuren der Welt. Seine Lebensphilosophie basierte auf zwei wesentlichen Elementen, der Wahrheit und der Gewaltlosigkeit. Gandhi fühlte sich zutiefst der Wahrheit verpflichtet. Er drückte dies mit einer eigenen Wortschöpfung aus: Satyagraha –„Festhalten an der Wahrheit“. Diesen Ausdruck prägte er, um nicht von passivem Widerstand sprechen zu müssen. Satyagraha war für ihn eng mit Gewaltlosigkeit verbunden: „Wahrheit schließt die Anwendung von Gewalt aus, da der Mensch nicht fähig ist, die absolute Wahrheit zu erkennen und deshalb auch nicht berechtigt ist zu bestrafen.“Bei der Verfolgung dieses Ziels wurde Gandhi zu einem Mahatma.

Heute wenn sich die Welt den Herausforderungen des Klimawandels stellt, ist es an der Zeit, Gandhis kosmozentrischen Ansatz für den Menschen zu überdenken. Für Gandhi sind wir Menschen mit allen Facetten des Universums verbunden und können nicht isoliert leben. Er betonte, dass alle Leben heilig seien und dass es immens wichtig sei, die Gier einzuschränken. Zu Recht hatte er gesagt: „Die Erde, die Luft, das Land und das Wasser sind kein Erbe unserer Väter, sondern Leihgaben unserer Kinder. Wir müssen ihnen also zumindest so übergeben werden, wie sie uns übergeben wurden.

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