IndienHilfe Deutschland e.V. begrüßt 300. Mitglied

Präsentkorb vom langjährigen Partner Markant Glissmann in Rulle: (v.l.) Inhaber Jens Wechsler freut sich mit Dorothea Hähnel und Jürgen Fluhr über das 300. Mitglied.
Präsentkorb vom langjährigen Partner Markant Glissmann in Rulle: (v.l.) Inhaber Jens Wechsler freut sich mit Dorothea Hähnel und Jürgen Fluhr über das 300. Mitglied.

Mit einem Präsentkorb und dankenden Worten heißt der Vorstandsvorsitzende der IndienHilfe Deutschland e.V. Jürgen Fluhr das mittlerweile 300. Mitglied willkommen.
Dorothea Hähnel freut sich über die unerwartete Aufmerksamkeit. Für sie war es wichtig, eine Organisation zu finden, bei der sie 100%ig weiß, wo und wie ihr Geld eingesetzt wird. Die direkte Hilfe an Father Franklin und seinen Orden im indischen Bhopal kann sie mit gutem Gewissen unterstützen.

„So wie Frau Hähnel geht es den vielen Menschen“, glaubt Jürgen Fluhr. „Die meisten wollen durchaus armen Kindern helfen und sind auch bereit zu spenden, haben aber Angst, dass ihr Geld in falsche Kanäle fließt und nicht sinnvoll eingesetzt wird.“ Derartige Zweifel kann die IndienHilfe Deutschland e.V. seit 2017 besonders wirkungsvoll ausräumen. Seitdem besitzt man das Zertifikat des Deutschen Spendenrats, der die Transparenz und die Mittelverwendung durch unabhängige Wirtschaftsprüfer überprüfen ließ.

„Das Verfahren war aufwendig“, erinnert sich Jürgen Fluhr. „Allerdings in der Sache wenig überraschend. Schließlich unterstützen wir mit unseren Spenden sehr direkt und ausschließlich einen christlichen Orden, der in Bhopal Schulen und Hostels für Waisenkinder unterhält, und den wir seit Jahren kennen. Wir besuchen uns gegenseitig mehrmals im Jahr, da weiß man sehr genau, wo jeder Euro hingeht.“

Ein weiterer Vorteil des Vereins ist seine relativ geringe Größe. Auch wenn man mittlerweile ein eigenes Büro und ein festes Team von Ehrenamtlichen hat, bleiben die Projekte angenehm überschaubar. „Wer bei uns für ein Projekt wie beispielsweise eine Kinderpatenschaft, eine Ausbildung oder auch unseren neuen Wasserbüffelstall spendet, kann sicher sein, dass das Geld zu 100 % in das Projekt geht. Unsere Verwaltungsaufwendungen sind verglichen mit anderen Organisationen sehr gering und werden auf Projektspenden nicht angerechnet.“

Foto: IndienHilfe Deutschland e.V.
Foto: IndienHilfe Deutschland e.V.

Vor rund 10 Jahren konnte der Entwicklungshilfeverein aus Wallenhorst seine Mitglieder noch an zwei Händen abzählen. Dass es heute 300 sind, verdankt er zum Teil auch der guten Öffentlichkeitsarbeit. „Sie können noch so gute Sachen machen und noch so effizient und nachhaltig Kinder aus der Armut befreien. Wenn es niemand mitkriegt, stehen sie ziemlich alleine da“, lacht Jürgen Fluhr. „Nur gemeinsam mit vielen Menschen können wir etwas erreichen. Deshalb gilt auch für uns: Tue Gutes und rede drüber!“

Darüber geredet wird beispielsweise in Form des Mitgliedermagazins „Blick nach Indien“, das zweimal jährlich erscheint. Hier erfahren die Leserinnen und Leser alles über die neuesten Projekte in Indien und erhalten einen direkten Einblick in die Arbeit vor Ort. Seit diesem Jahr ist sogar ein eigenes Kinder- und Jugendmagazin der IndienHilfe Deutschland e.V. erschienen. „Kamika“ lautet der eingängige Titel, der kostenlos an den 11 Partnerschulen verteilt wird. Neben kindgerechten Infos zu Indien und der Entwicklungsarbeit gibt es auch Malwettbewerbe, Rätsle und vieles mehr.

„Es wird noch vor Weihnachten einen neuen Blick nach Indien und auch eine neue Kamika geben“, verspricht Jürgen Fluhr. „Unsere Kamika wird wirklich super von den Kindern angenommen. Das Bewusstsein für die Ungerechtigkeit der Welt ist bei Kindern noch viel klarer vorhanden. Ich finde es klasse, wenn sich nachfolgende Generationen mit der Frage beschäftigen, warum manche Menschen ums tägliche Überleben und andere nur gegen überschüssige Pfunde kämpfen müssen.“

Und: Hat der Vorstandsvorsitzende eine Antwort auf diese Frage? „Nein, natürlich nicht. Die Welt hat sich so entwickelt. Unser Wohlstand ist mit dem Leben eines indischen Straßen- und Waisenkindes nicht zu vergleichen. Aber gerade diese riesige Diskrepanz schenkt uns wahnsinnig große Möglichkeiten. Für 5 Euro bekomme ich hier kaum ein Frühstück. In Indien kann ich ein Kind damit einen Monat lang ernähren. Es hat dadurch die Chance sich gesund zu entwickeln, zu lernen, einen Beruf zu ergreifen und sich und seine Familie aus der Armutsspirale zu befreien.“

Foto: IndienHilfe Deutschland e.V.
Foto: IndienHilfe Deutschland e.V.

„Es ist ein schönes Gefühl, Kinder zu retten!“

Eine Mitgliedschaft bei der IndienHilfe Deutschland e.V. kostet ebenfalls 5 Euro im Monat. Und gerade jetzt zu Weihnachten hofft der Verein auf neue Spender. „Wenn man einmal erlebt hat, wie ein paar Euro in neue Hoffnung, Lebensmut und unendliche Dankbarkeit verwandelt werden, dann macht das einfach nur glücklich“, weiß Jürgen Fluhr. „Wer es erleben möchte, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Das Ergebnis seiner Spende kann er in unserem Mitgliedermagazin, in unserer WhatsApp-Gruppe oder direkt vor Ort betrachten. Interessierte möchte ich zudem zu unserem Indienabend am 17.02.2020 in der Franz-von-Assisi-Schule in Osnabrück einladen. Auch Father Franklin wird teilnehmen und uns von der Dankbarkeit und er Hoffnung seiner indischen Kinder berichten.“ Mehr Infos zum Indienabend, dem Verein und seinen Projekten finden Sie im Netz unter www.indienhilfe-deutschland.de.

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