Samstag, 21. Oktober 2017
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Die junge Inderin Medha, die den Besucherinnen Henna-Tatoos auf die Hände malte - und immer dabei: die Indien-Aktuell-Taschen. Foto: Walter Hubernagel

Indisches Flair auf dem 1. Hansekulturfestival in Lübeck

Surya, der indische Sonnengott, war wohlwollend gestimmt und bescherte den rund 150.000 Besuchern des Hansekulturfestivals in Lübeck, das vom vom 20. bis 22. Mai 2016 stattfand, überwiegend freundliches und warmes Wetter, das ein wenig an Indien denken ließ. Die Deutsch-­Indische Gesellschaft e. V. Zweigstelle Lübeck, die mit einem Pavillon auf dem Hansekulturfestival vertreten war, fügte dem bunten Treiben in der hanseatischen Altstadt eine Portion indisches Flair hinzu.

Beim indischen Fingerfood musste ständig für Nachschub gesorgt werden. Foto: Walter Hubernagel
Beim indischen Fingerfood musste ständig für Nachschub gesorgt werden. Foto: Walter Hubernagel

In vielen Gesprächen wurde interessierten Standbesuchern die Lebenskultur Indiens und natürlich auch die Vereinskultur der DIG­Lübeck nähergebracht. Dazu lag eine reichliche Auswahl an Broschüren über Indien, zum Beispiel auch zur Verfügung gestellte Exemplare des Magazins „Indien Aktuell“, am Stand aus und konnte von den Besuchern kostenlos mitgenommen werden.

Selbst der Vorsitzende der DIG Lübeck, Manfred Kreuse, legte mit Hand an. Foto: Walter Hubernagel
Selbst der Vorsitzende der DIG Lübeck, Manfred Kreuse, legte mit Hand an. Foto: Walter Hubernagel

Angeboten wurde auch Mehndi­Malerei, die indischen Henna­Tattoos. Wer wollte, konnte sich von der jungen Inderin Medha ein kunstvolles Muster nach Wunsch auf die Hand malen lassen. So manche Besucherin ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen.

Natürlich durfte auch indisches Essen nicht fehlen. Indienreisende kennen den Reiz, den das „Streetcooking“ mit seinen vielfältigen Aromen auf Besucher ausübt. Die deutsche Bezeichnung dafür wäre Imbissbude, doch das ist keinesfalls miteinander zu vergleichen. Indische Atmosphäre auf norddeutschen Straßen – mit einfachen Mitteln wurden leckere Speisen direkt vor Ort zubereitet. Papadams, Pakoras, Samosas, Chai und Mumbai-Sandwich. Im Angebot war auch Gajar ka Halwa, ein süßer Möhrenpudding, der allerdings wegen seiner langen Zubereitungszeit bereits am Tage vorher gekocht worden war. Der Ansturm auf Fingerfood und Co. war so groß, dass das fleißige Team alle Hände voll zu tun hatte und selbst der 1. Vorsitzende der DIG, Manfred Krause, ständig in der Straßenküche im Einsatz war. Doch der Einsatz hat sich gelohnt, wurden doch viele Menschen erreicht und damit ein weiterer kleiner Beitrag zur besseren Verständigung der beiden Völker geleistet.

Medha bei der Arbeit - hier verziert sie die Hand einer Besucherin mit Mehndi-Malerei. Foto: Walter Hubernagel
Medha bei der Arbeit – hier verziert sie die Hand einer Besucherin mit Mehndi-Malerei. Foto: Walter Hubernagel

Die Deutsch­Indische Gesellschaft e. V. Zweigstelle Lübeck hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Bereich der Kunst und Kultur zu fördern. Sie organisiert kulturelle Veranstaltungen, wie etwa Konzerte mit namhaften indischen Künstlern, Tanzdarbietungen in den verschiedenen indischen Tanzstilen, Vorführungen von Kinofilmen mit Indienbezug oder sogar Kochkurse. Daneben bietet sie auch Vorträge zu interessanten politischen, wirtschaftlichen, religiösen und geschichtlichen Themen, um das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Walter Hubernagel & Sybille Benedict­Rux, DIG Lübeck

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