
Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h fegte zum Jahresende der Zyklon „Thane“ über den Südosten Indiens. Am 30. Dezember 2011 traf der Tropensturm auf die Küste zwischen Cuddalore in Tamil Nadu und Pondicherry und hinterließ eine Spur der Zerstörung.
Mindestens 42 Menschen kamen in dem Unwetter ums Leben, meist durch Stromschläge oder einstürzende Mauern. Unter den Toten ist auch ein französischer Staatsbürger. Der Zyklon hatte zahlreiche Überschwemmungen, entwurzelte Bäume sowie Zerstörungen an Bauwerken und elektrischen Leitungen zur Folge. Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Der Strom fiel in einigen Regionen wegen der zerstörten Leitungen aus. Durch den Orkan lief auch ein Frachter vor Chennai auf Grund und rund 70 Fischerboote wurden beschädigt. Erst nach zwei Tagen – am 1. Januar 2012 – schwächte sich der Sturm wieder ab.
Indiens Präsidentin Pratibha Patil versprach am Sonntag, dass die Regierungen der betroffenen Bundesstaaten die Geschädigten unterstützen werden.