
Zwischen Oktober und Ende März ist die beste Reisezeit für Indien. Dann ist das Klima dort für uns Mitteleuropäer angenehm warm, es regnet so gut wie gar nicht (je nachdem, wo man hinfährt) und man kann in bestem Sonnenschein die Schönheit des Landes genießen. Vergessen sollte man vor der Reise jedoch nicht, dass man in ein asiatisches Land fährt, in dem man mit Krankheiten rechnen muss, die uns hier in Europa kaum oder gar nicht begegnen.
Indienreisende sollte sich u. a. sorgfältig gegen Mückenstiche schützen. Das empfiehlt das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Dieses Jahr meldeten örtliche Behörden, dass es wieder vermehrt zu Malariaerkrankungen gekommen sei. Auch von Mücken übertragene Fälle von Japanischer Enzephalitis, Chikungunya- und Dengue-Fieber sind vermehrt aufgetreten. Vor der Reise – und zwar am besten schon drei bis vier Monate vor der Reise – sollte man sich ausführlich bei seinem Arzt über notwendige oder empfohlene Impfungen und Medikamente sowie Malariaprophylaxe beraten lassen. Ein Mückenabwehrmittel sollte im Gepäck nicht fehlen. Autan o. ä. ist allerdings wenig hilfreich. Das hält keine asiatische Mücke vom Zustechen ab. Wirksam sind hingegen Mittel mit den Wirkstoffen DEET und Permethrin (z. B. NoBite).
Ein Reise-Moskitonetz sorgt nachts für einen entspannten Schlaf. Ein ausgesprochen praktisches Modell ist ein sogenanntes Kuppel-Moskitonetz, das sowohl freistehend aufgebaut werden kann als auch über dem Bett. Das Netz ist leicht aufzubauen und lässt sich an Betten von 1,0 m bis zu 2,20 m Breite anpassen. Kosten: ca. 50 Euro. Bei einem Gewicht von nur etwas mehr als 1 kg und kofferfreundlichen Packmaßen passt es bestimmt in jedes Reisegepäck. Ich habe es selbst bei meiner letzten Indienreise getestet und fahre nie mehr wieder ohne dieses Moskitonetz in den Urlaub. Auch wenn es im Dezember und Januar wegen der kühleren Temperaturen nicht so viele Mücken gibt, ist dennoch ein Schutz empfehlenswert. Schließlich reicht schon der Stich einer einzigen infizierten Mücke, um die Gesundheit ernsthaft zu gefährden.
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