
Nach dem zweiten Tag der Wettkämpfe steht Indien mit acht Gold-, sieben Silber- und zwei Bronzemedaillen in der Nationenwertung auf Platz 2 hinter Australien (13 Gold-, 10 Silber-, 6 Bronzemedaillen). Vor allem im Schießsport ist Indien mit fünf Goldmedaillen sehr erfolgreich – sowohl die Frauen als auch die Männer. Drei weitere Goldmedaillen wurden im Ringen gewonnen.
Das Sportlerdorf der Spiele, das im Vorfeld sehr in der Kritik stand, wurde inzwischen von Michael Fennell, dem Präsidenten der Commonwealth Games, sehr gelobt. Es sei die beste Anlage aller Spiele, die er je besucht hätte. Die Atmosphäre im Dorf sei überaus positiv, die Sportler genießen die exzellenten Trainingsmöglichkeiten. Auf einer Fläche von nicht ganz 64 Hektar inmitten von dichtem Grün befinden sich die Unterkünfte der Teams, Trainingseinrichtungen, Speisesäle und die Verwaltung des Geländes. Das Dorf und seine Einrichtungen sind konsequent und durchgängig auch für die Para-Sportler gut zugänglich.
Die positiven Reaktionen der Funktionäre und Sportler aus allen Ländern nähren bei der indischen Regierung die Hoffnung, während der nächsten Jahre durch die Spiele zusätzliche Einnahmen von rund fünf Milliarden US-Dollar und etwa 2,5 Millionen Arbeitsplätze generieren zu können. Indiens Image als Global Player werde durch die Spiele gestärkt und die Geschäftsbeziehungen zu den Commonwealth-Nationen könnten so vertieft werden.