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Rüstung
Eurofighter und Rafale fliegen Amerikanern in Indien davon

Bei der rund 11 Milliarden Dollar schweren Ausschreibung für 126 Kampfflieger für die indische Luftwaffe verbleiben nur noch zwei internationale Anbieter. In dem seit Jahren andauernden Bieterwettstreit sind nur noch die beiden europäischen Flugzeugbauer Dassault und EADS übrig geblieben. Das EADS-Konsortium, in dem auch deutsche Partner mitwirken, hoffen auf den ersten großen Auftrag für den Eurofighter Typhoon außerhalb Europas. Das rein französische Rüstungsunternehmen Dassault ist mit ihrer Rafale ebenfalls noch im Rennen. Ihre Einsatztauglichkeit glauben die Franzosen jüngst in Libyen unter Beweis gestellt zu haben. Ausgeschieden aus der Ausschreibung sind nun vier Bieter aus Russland, Schweden und die beiden amerikanischen Bieter Boing und Lookhead Martin. Allerdings werden die Amerikaner wohl nicht kampflos aufgeben. Sie hoffen darauf, dass das Bieterverfahren nochmals neu aufgerollt wird - ein Vorgang, der bei großen Rüstungsauftragsverfahren in Indien schon des öfteren vorgekommen ist. Zeitgleich mit der verlorenen Ausschreibung trat der amerikanische Botschafter in Indien, Timothy Roemer, zurück. Dabei hieß es allerdings offiziell, daß dies aus rein persönlichen Gründen geschah. Der Verlauf des bisherigen Bieterverfahrens in Indien, kann als großer Erfolg für die europäische Rüstungsindustrie gewertet werden. Es bedeutet, dass die Kampflieger Typhoon und Rafale gegenüber den amerikanischen und russischen Modellen auf dem weltweiten Rüstungsmarkt nun ernsthaft wettbewerbsfähig geworden sind.

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